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Nonwoven und Textil

In der Nonwoven- oder auch Vliesstoffindustrie stellt der naturgemäß anfallende Schneidstaub eine Herausforderung an die Schneidtechnik da. 
Eine weitere Anforderung ist die hohe Robustheit und Flexibilität der  Herstellungsanlagen. Um Kosten einzusparen wird während des Betriebs in kürzester Zeit auf andere Schnittbreiten umgerüstet. 

DIENES Know-How

Für die Verarbeitung von Nonwoven- und Textil hat DIENES hochqualitative Messer, Messerhalter sowie kompakte Schneidsysteme für das Quetsch-, Scheren- und Heißschnittverfahren entwickelt. Unser Ziel ist eine fusselfreie Schnittkante und die Möglichkeit zur schnellen Umrüstung auf eine andere Schnittbreite, natürlich auch inline.

So vielfältig wie die Nonwoven Materialien, sind auch die technischen Lösungen um längste Messerstandzeiten bei minimalem Staubanfall zu erzielen. Je nach Schneidgut kommen Quetsch-, Scheren- oder speziell für das Schneiden von Textilien auch das Heißschnittverfahren zur Anwendung. Hochwertige Messer aus Stahl, Hartmetall und Keramik runden das Sortiment ab und ermöglichen so eine fusselfreie Schnittkante.

DIENES hat neben den Schneidwerkzeugen auch entsprechende Zusatzfunktionen entwickelt, die den oben genannten, spezifischen Anforderungen gerecht werden. Zum Beispiel mit dem einfachen, werkzeuglosen Schnellspannsystem Quick Clamp werden Messerhalter an Längsschneidmaschinen schnell und einfach untereinander ausgetauscht. Quick Clamp passt auf jede Traverse und gewährleistet eine reproduzierbare Klemmkraft.

Selbstverständlich gehören zu unserem Lieferprogramm auch die für den Quetschschnitt notwendigen glasharten Wellen oder Zylinder, die nach Ihren Vorgaben gefertigt werden. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbsprodukten sind diese auf Grund der optimierten Werkstoffe und Härteverfahren mehrfach nachschleifbar.

Staubanfall

Die Verringerung des Staubanfalls stellt beim Schneiden von Nonwoven eine besonders große Herausforderung dar. Staub führt zu höherem Wartungsaufwand der Maschine durch regelmäßige oder auch ungeplante Reinigungsintervalle. Auch der Austausch und die Neujustage der Schneidwerkzeuge sowie erhöhter Produktionsausschuss sind hier zu nennen.

Schneidstaub entsteht dabei durch herausfallende oder ausgerissene Filamente beim Trennprozess. Bei stumpfen oder nicht optimal eingestellten Messern werden diese nicht sauber abgetrennt sondern ganz oder teilweise gequetscht und dann aus dem Produkt herausgerissen.

Neben der Möglichkeit den entstehenden Schneidstaub abzusaugen, besteht die Option vor dem eigentlichen Trennprozess eine Prägestation vorzuschalten. Diese besteht aus zwei speziellen Messerhaltern, die mit profilierten oder glatten Prägewerkzeugen ausgestattet sind. Durch die schmalen Prägewerkzeuge erfolgt eine Materialverdichtung und damit eine bessere Bindung der Filamente im Produkt. Unmittelbar nach der Prägung erfolgt in dem verdichteten Bereich der Längsschnitt.

Erfahrungen aus Laborversuchen zeigten, dass durch die Vorprägung zwischen 25% bis 60 % weniger Staubanfall entsteht. Voraussetzung einer Vorprägung ist ausreichender Platz in der Maschinenkonstruktion. Des weiteren ist zu beachten, dass durch das Zusammendrücken der Schnittränder keine negativen Effekte bei der Weiterverarbeitung entstehen. Es ergeben sich keine Einwände zu der Optik des Endprodukts, lediglich die Eignung der veränderten Haptik.

Die passende DIENES Produkte

Schneidmaterial Nonwoven
Wenn es um Innovationen geht ist DIENES ganz vorne mit dabei, denn hier erfolgt Innovation aus Tradition.

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